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Schutz durch Einlagensicherung und Anlegerentschädigung.

Die Einlagensicherung und Anlegerentschädigung schützen Kunden in jenen Fällen, in denen Vermögen von der Bank nicht mehr ausbezahlt werden, weil über das Kreditinstitut der Konkurs eröffnet, die Geschäftsaufsicht verhängt oder eine behördliche Zahlungseinstellung verfügt wurde. Wertpapiere sind im Fall einer Insolvenz des depotführenden Kreditinstituts als Sondervermögen zu behandeln.

Einlagensicherung

Die ING in Österreich ist die Niederlassung der deutschen ING-DiBa AG. Daher besteht auch für die ING in Österreich die mehrstufige Sicherung der Einlagen der ING-DiBa AG.

Einlagensicherung - Weitere Informationen

  1. Die vom Gesetz vorgeschriebene Grundabsicherung
    100 Prozent der Einlagen, maximal 100.000 Euro, werden durch die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) abgedeckt.
  2. Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.
    Darüber hinaus ist die ING-DiBa AG dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Durch diesen Fonds werden Einlagen jedes Kunden jeweils bis zu einer Höhe von 20% des haftenden Eigenkapitals der ING-DiBa AG abgesichert. Dies entspricht bis zu 1,5 Milliarden Euro je Kunden.

Was bedeutet das?

Für die Kunden der ING-DiBa Austria Niederlassung der ING-DiBa AG (im Folgenden "ING") bedeutet dieses Einlagensicherungssystem in erster Linie hohe Sicherheit für ihre Einlagen. Und auch die Tatsache, dass Anlagesummen über der Garantiegrenze der Grundabsicherung für vollkommene Abdeckung nicht auf mehrere Banken gesplittet werden müssen. Ein wesentlicher Vorteil, da gerade durch das Aufteilen auf mehrere Institute auch Spesen und Gebühren anfallen können.

Weitere Informationen bietet der Bundesverband deutscher Banken e.V., Burgstraße 28, 10178 Berlin.

Anlegerentschädigung

Der Schutz aus der Anlegerentschädigung steht Kunden zusätzlich zur Einlagensicherung zu. Die gesetzliche Anlegerentschädigung sichert Forderungen von Kunden gegen eine Bank ab, welche sich aus Dienstleistungen in Bezug auf Wertpapiere ergeben können.

Informationen zum Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz (GMSG)

Was versteht man unter GMSG?

Das Bundesgesetz zur Umsetzung des gemeinsamen Meldestandards für den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten (Gemeinsamer Meldestandard-Gesetz – GMSG) dient der Umsetzung des von der OECD entwickelten und von der EU übernommenen gemeinsamen Meldestandards für den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten (Common Reporting Standard – CRS).

Mit diesem Gesetz wird der automatische Informationenaustausch über Daten von im Ausland Steuerpflichtigen geregelt und eine neue Regulierung mit dem Ziel, Steuerflucht zu bekämpfen, umgesetzt.

Wie funktioniert der automatische Austausch von Informationen zu Finanzkonten?

In den teilnehmenden Staaten sind alle Finanzinstitute, darunter auch die ING, verpflichtet, die Daten ihrer Kunden auf Hinweise einer steuerlichen Ansässigkeit in einem der anderen teilnehmenden Staaten zu prüfen bzw. steuerliche Selbstauskünfte ihrer Kunden einzuholen. Die Daten werden an das österreichische Bundesministerium für Finanzen (BMF) gemeldet, welches diese jährlich automatisch mit allen teilnehmenden ausländischen Finanzbehörden austauschen.

Wann wird gemeldet?

Die jährliche Meldung durch die ING erfolgt bis zum 30.6. eines Jahres hinsichtlich der Kontodaten des vorangegangenen Kalenderjahres. Die Weiterleitung durch das BMF erfolgt bis spätestens 30.9. an die zuständigen Behörden der teilnehmenden Staaten.

Welche Länder nehmen teil?

Mittlerweile haben sich fast 100 Staaten den Automatischen Informationsaustausch angeschlossen, darunter alle EU-Länder sowie Schweiz und Lichtenstein. Aktuell teilnehmende Länder sind in folgender Liste angeführt.

Wer wird gemeldet?

Alle Kunden, die nicht ausschließlich in Österreich sondern (auch) in einem der anderen, teilnehmenden Staaten steuerlich ansässig sind werden gemeldet. Betroffen sind sowohl natürliche als auch juristische Personen (Rechtsträger/Unternehmen).

Was versteht man unter der steuerlichen Ansässigkeit?

Grundsätzlich hat jeder Staat eigene, nationale Gesetze, welche die steuerliche Ansässigkeit regeln, somit gibt es auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort. Prinzipiell gilt, dass man in jenem Staat steuerlich ansässig ist, in welchem man den Lebensmittelpunkt hat (z.B. dort, wo er arbeitet oder bei verheiratete Personen, dort wo die Familie wohnt).

Unter besonderen Umständen (z.B. wenn man mehrere Wohnsitze unterhält, bei einem Studium oder bei einer Erwerbstätigkeit im Ausland) ist es möglich, in mehreren Staaten gleichzeitig steuerlich ansässig zu sein.

Länderspezifische Informationen. Sollten Fragen oder Unklarheiten aufkommen, bitten wir den eigenen Steuerberater zu kontaktieren.

Welche Daten werden gemeldet?

  • Name des Kunden
  • Adresse
  • Ansässigkeitsstaat(en)
  • Steueridentifikationsnummer(n)
  • Geburtsdatum/-ort (bei natürlichen Personen)
  • Konto-/Depotnummer(n): Spar-, Einlagen-, Giro- und Depotgeschäft
  • Konto-/Depotsalden/-werte zum Jahresende bzw. die Schließung des Kontos/Depots
  • Kapitalerträge, andere Erträge aus den Vermögenswerten auf dem Konto/Depot und Veräußerungserlöse,

sowie bei juristischen Personen zusätzlich der den Kunden allenfalls beherrschenden Personen:

  • Name
  • Adresse
  • Ansässigkeitsstaat(en)
  • Steueridentifikationsnummer(n)
  • Geburtsdatum/-ort (bei natürlichen Personen)

Was bedeutet das für Sie als Kunden?

Ab 1.10.2016 wird im Rahmen von Kontoeröffnungen die steuerliche(n) Ansässigkeit(en) des Kunden festgestellt. Ohne gültige Selbstauskunft kann keine Kontoeröffnung erfolgen.

Bei bestehenden Kunden (per Stichtag 30.9.2016) prüft die ING die ihr verfügbaren Kundeninformationen auf Hinweise zu einer steuerlichen Ansässigkeit außerhalb Österreichs. Werden solche festgestellt, bekommen die Kunden das entsprechende Formular zur Selbstzertifizierung in die eigene Postbox, bzw. per Post zugestellt, um so die Angaben zur steuerlichen Ansässigkeit aktualisieren zu können.

Bitte Folgendes beachten: Die Meldepflicht von Kunden- und Finanzdaten durch Finanzinstitute im Rahmen des Automatischen Informationsaustauschen, entbindet Kunden nicht von der eigenen Steuererklärungspflicht gegenüber der lokalen Steuerbehörde. Für weitere Informationen bitten wir um Konsultation eines Steuerberaters.

Weiterführende Informationen

Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD2)

Mit der 2. Zahlungsverkehrsrichtlinie (Payment Services Directive 2, in der Folge „PSD 2“) der EU, die seit dem 13.1. 2018 gültig ist, gibt es neue Services für Bankkunden: Girokontoinhaber dürfen Drittanbieter (z.B. „Zahlungsdienstleister“) beauftragen, Zahlungen auf ihrem Bankkonto auszulösen, den Kontostand des Girokontos anzufordern oder die Verfügbarkeit eines bestimmten Betrags auf dem Girokonto abzufragen. All das gilt nur für Girokonten, die für den Kunden online erreichbar sind.

Dazu muss der Girokontoinhaber aber ausdrücklich seine Zustimmung erteilen, was auch durch die ING bei jedem Zugriff überprüft wird. Kontozugang erhalten nur jene Drittanbieter, die von der Finanzaufsichtsbehörde (FMA) lizensiert sind und sich mit einem elektronischen Zertifikat gegenüber der Bank ausweisen können.

Die ING wird bis zum 14.9.2019 gebührenfrei eine technische Schnittstelle zur reibungslosen digitalen Abwicklung des Kontozugangs für berechtigte Drittanbieter bereitstellen.

Mit der Umsetzung der  PSD2 wird die ING auch eine weitere Stärkung der hohen Sicherheitsstandards im Zahlungsverkehr vornehmen:

  • Beim Login zum Girokonto und beim Zugriff auf sensible Daten werden regelmäßig 2 von 3 unabhängigen Faktoren verwendet, mit denen sich ein Kunde identifiziert. Diese Faktoren sind etwas, was nur er weiß (z.B. Passwort), was er alleine besitzt (z.B. Mobiltelefon) oder etwas, das er ist (z.B. Fingerabdruck).
  • Wenn ein Kunde eine elektronische Zahlung auslöst, ist zusätzlich eine dynamische Verknüpfung mit der Zahlung verpflichtend. Das geschieht in der Regel durch eine Freigabe der Zahlung durch den Smart Code oder durch eine TAN, die dem Kunden per SMS zugesendet wird.
  • Falls ein Drittanbieter eine elektronische Zahlung auslösen darf, gilt dessen Beauftragung als erteilt, wenn der Kunde sich beim Drittanbieter mittels der obigen Kundenauthentifizierung eingeloggt hat und die entsprechende Zahlung wie zuvor beschrieben autorisiert hat.

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 0800 22 11 22 – oder 0043 1 680000 (Auslandsnummer).

Formulare

Nutzen Sie die Formulare unter Dokumente & Upload oder das Kontaktformular.

Servicepoint

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