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Altersgerecht wohnen

An die Bedürfnisse von morgen denken: Damit eine Sorge in der Pension wegfällt.

Nr. 30, 20. Februar 2013

Den Österreichern ist Wohnen wichtig und ein großes Anliegen. Für 66% der Bevölkerung ist der Umbau bzw. die Sanierung des Wohnobjekts ein Grund für einen Kredit (Q3_V320).1 Führend ist dabei die Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren, die zu fast drei Viertel Sanierungsmaßnahmen einen guten Grund für einen Konsumkredit finden. Bei der Gruppe 55plus sind es 66%. Hier zeigt sich deutlich: Wohnbedürfnisse ändern sich mit dem Alter. Wohnsituationen, die für eine Familie mit Kindern oder einen jungen Single ideal oder sogar die Erfüllung eines Traumes sind, können älteren Personen Beschwerden und Kummer bereiten.

Unfälle von Senioren

Laut der Freizeitunfallstatistik 2011 des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zählen Stürze zu den häufigsten Unfällen in allen Altersgruppen. 79.000 Personen über 65 Jahren waren von einem Sturz auf gleicher Ebene betroffen, 16.800 von einem Sturz auf der Treppe.

An morgen anpassen

Vorausschauende machen sich deshalb rechtzeitig Gedanken über ihre Wohnbedürfnisse in der Zukunft. Denn es gibt gute Gründe dafür, die Wohnung oder das Haus noch vor Pensionsantritt auf Vordermann zu bringen:

  • Personen, die im Erwerbsleben stehen, verdienen in den meisten Fällen deutlich mehr als Pensionisten. Größere Investitionen sind also leichter finanziell zu stemmen.
  • Wer im Erwerbsleben steht und über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, bekommt leichter einen Kredit.
  • Der Aufwand mit Handwerkern, die Unannehmlichkeiten einer Baustelle in der Wohnung, die dadurch entstehenden Reinigungsarbeiten: Sie lassen sich meist leichter bewerkstelligen, wenn man jünger und vor allem fitter ist. Auch die Nerven sind meist noch belastbarer.

Was muss geändert werden?

Natürlich hängen die Wohnbedürfnisse individuell von jedem Einzelnen ab. Vor allem der Gesundheitszustand kann immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen, so dass die besten Pläne dann doch wieder geändert werden müssen. Dennoch gibt es Grundsätze, die für sicheres und entspanntes Wohnen im Alter sorgen. Dazu gehören:

  • Wenig unterschiedliche Ebenen: Ein nur über Stiegen möglicher Zugang und das Wohnen auf mehreren Ebenen können im Alter zu Problemen führen. Eine Rampe als Zugang, die wesentlichen Wohnräume auf einer Ebene oder ein Treppenlift schaffen hier Abhilfe.
  • Barrierefreiheit: Stolperschwellen erhöhen die Sturzgefahr im Alter oder werden mit Gehbehelfen zu unüberwindbaren Hindernissen.
  • Ausreichend Freiflächen: Türen, Gänge und Stufen sollten ausreichend breit sein, um auch mit Hilfsmitteln benutzt werden zu können.
  • Praktische Dusch- oder Bademöglichkeit: Gerade im Badezimmer passieren häufig Unfälle. Ebene Einstiegsmöglichkeiten und Haltegriffe bieten Sicherheit. Wichtig ist hier die ausreichende Größe, damit die Nassräume auch mit Gehhilfen oder sogar Hilfspersonen benutzt werden können.
  • Garten: Gartenarbeit dient der Entspannung und macht Freude, wenn man sie gerne mag und keine Schmerzen dabei hat. Im Notfall rechtzeitig Hilfe suchen, oder aber den Garten rechtzeitig arbeitsextensiv gestalten – etwa mit leicht zu erreichenden Hochbeeten oder pflegeleichter Bepflanzung.
  • Gute Infrastruktur: Wer in einsamen Wohngegenden vom Auto abhängig ist, kann sich im Alter oft schwer tun, die notwendigen Wege und Besorgungen zu erledigen. Hier sollte über einen Umzug nachgedacht werden.
  • Angemessene Wohnungsgröße: Eine fünfköpfige Familie hat anderen Platzbedarf als eine alleinstehende Person. Das Wechseln der Wohnung kann – auch wenn es emotional schwer fällt – sinnvoll sein, wenn die neue Bleibe besser zu der Lebenssituation passt und auf die neuen Bedürfnisse eingeht. Je früher der Umzug erfolgt, umso leichter fallen die Eingewöhnung und das Knüpfen neuer Kontakte.

Förderungen

Gut ist es auch, sich zu erkundigen, ob die Möglichkeit zu einer Förderung für die Sanierung bzw. den Umbau eines Hauses besteht. Je nach Bundesland unterschiedlich geregelt, gibt es durchaus Aussicht auf Unterstützung, wenn die vorgeschriebenen Kriterien erfüllt sind. Nähere Informationen dazu bieten die jeweiligen Ämter der Landesregierungen.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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