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Verbesserungswürdiger Umgang mit Bankprodukten

IIS-Studie untersucht Einstellung von Bankkunden: Erstaunlich sorglos scheinen sowohl die österreichischen Banken wie auch ihre Kunden zu sein, wenn es um Kauf und Verständlichkeit von Finanzprodukten geht.

Nr. 26, 21. Juni 2012

Nur kaufen, was man versteht. So lautet eine der wichtigsten und eigentlich logischen Regeln, wenn es um den Erwerb von Bankprodukten geht. Gefordert sind die Banken, die mehr Wert auf die Verständlichkeit legen sollten, wie die ING International Survey (IIS) aufzeigt.

Es hapert an der Verständlichkeit

1000 Österreicherinnen und Österreicher wurden im Rahmen der ING International Survey (IIS) nach ihrem Empfinden gefragt, ob sich die Banken bemühen über ihre Produkte verständlich und transparent zu informieren.
Das Zeugnis, das sie ausstellten, war nicht gerade umwerfend: nur 33% sind mit den gebotenen Informationen zufrieden. 24% finden sie „solala“. Und 43% sind damit unzufrieden.

Aber auch Bankkunden sollten sich an der Nase nehmen

Defizite gibt es aber bei den Bankkunden selbst auch. Viele wollen sich einfach nicht mit Bankprodukten auseinandersetzen. Der Umgang mit dem Geld scheint in Österreich irgendwie schlampig zu sein. Das hat die IIS bei österreichischen Bankkunden herausgefunden:

  • 24% sagen, sie verschwenden keine Zeit mit Angebotsvergleichen, denn es wäre ohnehin überall das Gleiche
  • 22% sagen, dass sie länger darüber sinnieren, was es abends zu essen geben soll als welche Hypothek sie aufnehmen möchten
  • 14% überlassen entsprechende Entscheidungen überhaupt Anderen
  • 20% sagen, sie investieren ihre Zeit lieber in Shopping als sich mit einem passenden Sparkonto zu beschäftigen
  • 56% sagen, dass sie überhaupt keine Vergleiche anstellen und einfach die Produkte ihrer Bank nehmen.

Angesichts solcher Ergebnisse scheinen die heimischen Banken leichtes Spiel und nicht wirklich einen klaren Auftrag zu haben – von ihren Kunden werden sie ohnehin kaum zu Wettbewerb, mehr Engagement und Transparenz motiviert.

Tipps für Banking-Müde

Österreicher scheinen also Banking-müde zu sein. Und das ist schade, denn jeder kann von der richtigen Auswahl an Produkten und dem bewussten Umgang mit seinen Finanzen profitieren. Hier sind die Tipps, Banking-Müde zu bewussten Kunden zu machen:

  1. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Geld verschenken. Wenn Sie durch ein ungünstiges Bankprodukt monatlich nur 10 Euro zu viel an Spesen oder Gebühren bezahlen, dann sind das hochgerechnet in fünf Jahren 600 Euro – ein schöner Betrag für einen Urlaub.
  2. Auch wenn es noch so unangenehm ist: prüfen Sie, ob Sie Ihre Finanzprodukte auch wirklich verstehen. Im Internet findet man eine Reihe von guten Plattformen, die gegebenenfalls mit Erklärungen helfen (zum Beispiel: www.gutmitgeld.at)
  3. Wenn Sie etwas nicht verstehen, dann fragen Sie Ihren Bankberater. Und zwar so lange, bis Ihnen die Erläuterungen wirklich verständlich sind.
  4. Wenn sich herausstellt, dass Sie ein ungünstiges Produkt haben, überlegen Sie eine Kündigung und halten Ausschau nach neuen Angeboten. Ist das Kündigen ungünstig, fragen Sie nach Alternativen wie z.B. Ruhendlegung oder Umschichtung.
  5. Machen Sie den Quartals-Check: verwenden Sie zwei Stunden für Ihre Finanzen. Bloß zwei Stunden, in denen Sie Ihre Bankprodukte prüfen und am Markt schauen, was es Neues dazu gibt. Stellen Sie sich auch immer wieder die Frage, was Sie wirklich brauchen.
  6. Lernen durch Belohnung – für vollbrachten Quartals-Check gönnen Sie sich etwas Nettes mit der errechneten Ersparnis.

Über die ING International Study (IIS)

Die ING International Study (IIS) ist eine weltweite Online-Umfrage im Auftrag der ING Bank. In insgesamt elf Ländern, in denen ING Retail und ING Direct Banking aktiv ist, wurden im Q1/2012 finanzielle Entscheider ab 18 Jahren zum Schwerpunktthema „Financial Education“ befragt. Repräsentativ nach Geschlecht und Alter wurden pro Land rund 1.000 Menschen befragt.

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Patrick Herwarth

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