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Sparen im Alter

Start eines neuen Lebensabschnitts: Für Finanzen gibt es keine Pension.

Nr. 26, 21. Juni 2012

Das Geldleben vieler Menschen ist nur auf ein Ziel gerichtet: den Pensionsantritt. Pünktlich laufen getimte Lebensversicherungen ab, die Zusatzpension startet ihre Ausschüttung, der Bausparvertrag wird fällig. Und was dann? Für Pensionisten gelten andere Veranlagungsregeln als für jüngere Menschen. Was gilt es besonders zu beachten?

Kürzere Laufzeiten – geringeres Risiko

Je älter jemand ist, umso geringer sollten die Laufzeiten für fest veranlagtes Geld sein. Je kürzer veranlagt Geld ist, umso geringer sollte das Risiko sein, denn Kursschwankungen können nicht mehr durch eine lange Laufzeit ausgeglichen werden. Deshalb lieber Finger weg von Aktien. Aber auch der Erwerb von Anleihen und Fonds sollte im Einzelfall genau geprüft werden.

Geld im Zugriff

Gerade mit fortschreitendem Alter steigt die Gefahr, dass Geld rasch benötigt wird: Sei es für eine Kur oder einen Reha-Aufenthalt, für eine Operation oder gar die Übersiedlung in ein Senioren- oder auch sogar Pflegeheim. Der größte Teil des Geldes sollte deshalb leicht und rasch verfügbar sein – oder zumindest so veranlagt, dass ein plötzlicher Ausstieg einen möglichst geringen Verlust bringt.

Für wen sparen?

Je nach Persönlichkeit und Familiensituation stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, noch zu sparen. Vielleicht wäre es doch besser, sich etwas zu gönnen und einen schönen Lebensabend zu genießen? Diese Überlegung zeigt sich deutlich in der Umfrage von ING: 15% der Österreicher über 55 Jahren geben an, gar nicht zu sparen1. Diese Ansicht, nur im Hier und Jetzt zu leben, kann sich aber auch und gerade im Alter negativ auswirken. Denn eine hohe Inflation, eingefrorene Pensionen und steigende Lebenskosten können die Planung des gemütlichen Lebensabends erschweren.

Der Notgroschen kennt kein Alterslimit

Deshalb sollte in jedem Alter stets eine eiserne Reserve rasch und unkompliziert im Zugriff sein. Sinnvoll ist es, zwei bis drei Monatspensionen auf der hohen Kante zu haben, um für unvorhergesehene Ausgaben gerüstet zu sein. Denn auch in einem Pensionistenhaushalt kann eine Waschmaschine den Geist aufgeben.

Ordentlich und übersichtlich

Natürlich kann es auch junge Menschen treffen, aber die Gefahr einer plötzlichen schweren Erkrankung oder gar eines Todesfalles steigt im Alter überproportional. Um es der Familie und den Angehörigen leicht zu machen, ist es sinnvoll, für den Nachlass alles genau zu regeln. Folgende Punkte gilt es dabei zu bedenken:

  • Testament aufsetzen und bei einem Notar hinterlegen
  • Patientenverfügung überlegen und entsprechend kommunizieren
  • Aufbewahrungsort der Wertsachen organisieren und einer Vertrauensperson mitteilen
  • Losungswörter organisieren, gut verwahren und einer Vertrauensperson mitteilen
  • Bargeld für Notfälle bereithalten, jedoch nicht „herumliegen“ lassen

Vorteile des Alters nützen

Aber das Alter bringt nicht nur Nachteile, sondern auch zahlreiche Begünstigungen. Erkundigen Sie sich aktiv nach Fahrermäßigungen, günstigeren Eintritten, Seniorentagen beim Shoppen etc. Denn auch im Alter zahlt es sich aus, auf sein Geld zu schauen – und Möglichkeiten dafür gibt es zum Glück bereits zahlreich.

Mehr zeigen

1 IIS ING International Survey – Repräsentative Online-Umfrage unter 1000 Österreichern ab 18 Jahren im Q4/2011

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Patrick Herwarth

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