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Sparsam konsumieren

Mit Bedacht einkaufen.

Nr. 35, 12. Dezember 2013

Weihnachten mit all den schönen Geschenken, die zahlreichen Feiertage, Silvesterfeiern und der große Ausverkauf in den meisten Geschäften – gerade am Jahresende und zu Jahresbeginn bieten sich geballt Möglichkeiten zum Konsum. Durchdachtes Vorgehen und geplantes Handeln helfen dabei, die Kosten im Rahmen zu halten, ohne auf den Genuss zu verzichten.

Gezielt konsumieren an den Feiertagen

Egal, ob Geschenke, kulinarische Genüsse oder soziale Treffen – jede dieser Freuden ist im Normalfall mit Ausgaben verbunden. Aber gerade weil die Kosten rund um das Jahresende so geballt auftreten, ist es besonders wichtig, stets mit Bedacht vorzugehen und die Geldbörse nicht sofort zu zücken. Hier ein Überblick über die unterschiedlichen Phasen des Konsums rund um die Feiertage samt den dazu passenden Spartipps.

Allgemeine Shoppingregeln

Es gibt Regeln für günstiges und geplantes Einkaufen, die das ganze Jahr über ihre Gültigkeit behalten. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Vorab ein klares Budget festlegen: Egal ob Weihnachtsgeschenke oder neue Wohnzimmereinrichtung – wer weiß, wie viel er ausgeben kann, dem fällt es auch leichter im Rahmen zu bleiben.
  • Preise vergleichen: So lässt sich das beste Angebot herausfinden. Gleichzeitig bekommt man ein Gefühl dafür, welche Preise angemessen sind.
  • Bei Bestellungen auch die Versandkosten berücksichtigen: Angebote im Internet sind nicht immer günstiger, wenn mehrere Euros an Versandkosten anfallen. Zusätzlich muss auch die oft umständliche Abholung des Pakets berücksichtigt werden – samt den häufig damit verbundenen Wartezeiten.
  • Gutschriften und Rabattkupons aufheben und einlösen, wenn sie gebraucht werden. Achtung: Sie gelten oft nur beschränkt und meist nicht auf reduzierte Waren.
  • Bar zahlen, wann immer es möglich ist: Erstens fällt es leichter, den Überblick zu behalten, zweitens wird es realistischer, wenn Geldscheine den Besitzer wechseln als wenn nur ein Code eingegeben wird. Außerdem gibt es bei Barzahlung manchmal die Möglichkeit, Prozente herauszuholen.
  • Immer vor dem tatsächlichen Kauf innehalten und nochmals ehrlich fragen:

    • Brauche ich die Sache?
    • Gefällt und passt sie mir wirklich?
    • Gibt es einen konkreten Verwendungszweck?

 

Bewusst Essen und Trinken

Gerade rund um die Feiertage wird geschlemmt und viele wollen sich auch kulinarisch verwöhnen. Dagegen spricht ja gar nichts - aber realistisch geplant ist es ein noch größeres Fest! Wenn am heiligen Abend die ganze Familie versammelt ist, am 25. der Truthahn bei Oma ein Pflichttermin ist ebenso wie am 26. das Fondue bei den Schwiegereltern, gibt es kaum einen Grund, selbst zu kochen. Und damit auch keine Möglichkeit, Reste zu verwerten. Deshalb nur so viele Nahrungsmittel kaufen, wie tatsächlich notwendig sind. So lässt sich die Summe von 19 kg Lebensmitteln, die jeder Österreicher pro Jahr in den Müll wirft, verringern. 2014 wurde nicht zuletzt auch von der EU zum „Jahr gegen die Lebensmittelverschwendung“ ausgerufen. Sollte doch etwas überbleiben: Speisereste sorgfältig verpacken und kühl lagern – oder wenn möglich schnell einfrieren.

Einkaufen nach den Feiertagen:

  • Mit einem Geschenk-Gutschein mehr erzielen: Nach Weihnachten beginnt in vielen Bereichen der Abverkauf. Wer sich Gutscheine wünscht (oder sie verschenkt), kann nach den Feiertagen mehr aus dem Geschenk machen. Denn dann ist der Euro bei reduzierten Waren mehr wert.
  • Antizyklisch shoppen: Auch rund um die Feiertage gibt es Produkte, die jetzt günstiger sind, einfach weil sie nicht Saison haben. Dazu zählen im Winter vor allem Dinge, die auf ihren Einsatz in der Sommersaison 2014 noch warten, wie Griller, Klimaanlagen oder Reisegepäck. Aber auch Fahrräder und Outdoor-Sport-Equipment, Möbel und Raumausstattung sowie Elektrogeräte, ebenso Werkzeug und die Weihnachtsdekoration für das Fest 2014 sind günstiger – aber erst nach den Feiertagen 2013.

 

Wenn der Ausverkauf lockt

In den meisten Branchen beginnt gleich nach den Feiertagen der Ausverkauf. Geschäfte locken mit reduzierten Waren, aber Achtung, folgende Fallen können auf Konsumenten lauern:

  • Reduzierte Preise signalisieren dem Unterbewusstsein: „Das ist billig!“ Trotzdem kurz innehalten und diese Aussage hinterfragen: Ist der durchgestrichene Preis realistisch? Handelt es sich jetzt wirklich um ein Schnäppchen?
  • Achtung: Meist sind nicht alle Preise in einem Geschäft reduziert, sondern nur Teile. Das Gefühl „Es ist alles so billig“ überträgt sich dann auch auf nicht herabgesetzte Ware.
  • Nicht nur auf den reduzierten Prozentsatz achten. Denn in der Geldbörse zählen nicht der Rabatt von 30%, sondern die tatsächlich gesparten 20 Euro.
  • Nicht notwendige Anschaffungen verschieben: Handys, Elektronik, Sportartikel, die meisten Waren sind vor den Feiertagen teurer. Wenn es nicht unbedingt ein reales Geschenk sein muss, dann lieber erst im neuen Jahr zuschlagen.

 

Damit finanziell alles im Rahmen bleibt

Feiertage und Abverkäufe müssen nicht in einem finanziellen Desaster enden. Um sich die heißen Einkaufsphasen leisten zu können, gilt es, sich an folgende Grundregeln zu halten:

  • Vorab festlegen, was gebraucht wird. Nur etwas zu kaufen, weil es gerade günstig ist, ist meist keine gute Idee. Wer nicht schon vorher daran gedacht hat, das Produkt zu erwerben, braucht auch nicht zuzuschlagen, nur weil es verbilligt ist.
  • Wer sein Budget bereits erschöpft hat, für den gilt ein Grundsatz: Einkaufsmöglichkeiten meiden und nur auf das Notwendigste reduzieren. So haben die Finanzen die Chance, den Abverkauf heil zu überstehen. Denn wenn keine Schnäppchen winken, fällt auch die Enthaltsamkeit leichter.
  • Keine Schulden machen: Auch wenn der Abverkauf noch so günstig ist und die Angebote noch so verlockend sind. Ziel des Shoppens im Abverkauf ist es, Geld zu sparen und nicht Schulden zu machen.
  • Ist der Kauf jedoch schon lange geplant und die Finanzierung mit Hilfe eines Kredits durchdacht, schon vorab die Angebote für Konsumkredite oder Wohnkredite prüfen und in Ruhe vergleichen. Gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase sind die Angebote oft günstig.
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Patrick Herwarth

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