Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Suche (ALT+5) Zum Online-Banking Login (ALT+6)
ING Redaktionsservice
Zurück zur Übersicht

Heimwerken mit Maß und Ziel

Vor- und Nachteile des Bastelns zuhause.

Nr. 34, 17. Oktober 2013

Schon ein altes Sprichwort sagt: „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“. Und auch heute liegt Heimwerken im Trend. Vielen macht es Freude, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen oder kreativ zu gestalten. Weiters sind die Kosten für Profis nicht zu unterschätzen, zu denen oft auch noch Ärger kommt.

Mehr zeigen

Der Wunsch nach Veränderung ist groß

58% der Österreicherinnen und Österreicher würden gerne Details in ihren eigenen vier Wänden verbessern, so die Ergebnisse der ING International Survey (IIS). Für die Umfrage wurden im Juli 2013 knapp 1.000 Personen in Österreich befragt. Spitzenreiter bei dem Wunsch nach Verbesserung sind die Tiroler, wo 65% den Wunsch danach hegen. Das Schlusslicht bilden die Vorarlberger: Nicht einmal jeder Zweite (45%) möchte seine Wohnung verbessern. Der Wunsch nach Verbesserungen im Wohnbereich ist bei Frauen deutlich ausgeprägter: 64% würden das gerne tun, während nur knapp jeder zweite Mann (53%) sich dafür begeistern kann. Am veränderungsfreudigsten ist die Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren: Knapp zwei Drittel (65%) würden gerne Details in ihrem Zuhause verbessern.

Mehr zeigen

Selbst machen spart Geld

Auf den ersten Blick ist es eine kostengünstige Variante, Dinge selbst zu reparieren oder herzustellen, da keine Fremdkosten anfallen. Darüber hinaus macht selbst Hand anzulegen flexibel: Die Dinge werden dann erledigt, wenn es gerade passt. Zusätzlich ist die Freude darüber, dass etwas geschafft ist, größer, wenn man es selbst gemacht hat. Dazu kommen die zahlreichen verfügbaren Hilfen: vom Youtube-Video mit genauen Anleitungen bis zum Kurs im Baumarkt ums Eck, von den zahlreichen Bastler-Foren im Internet bis zu Repair Cafés mit den Möglichkeiten zum Austausch mit Gleichgesinnten (in Österreich derzeit eines in Salzburg).

Achtung: Verletzungsgefahr!

Heimwerker sind besonders unfallgefährdet, wie die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zeigt: Alle zwölf Minuten verletzt sich ein Heimwerker so schwer, dass er in Spitalsbehandlung muss. Rund 7% aller Freizeitunfälle passieren beim Werken für Heim und Garten. Deshalb umsichtig arbeiten und auf das Einhalten von Sicherheitsvorkehrungen achten. Dazu zählen eine gute Standunterlage, Sicherung des Arbeitsbereichs, Augen- und Kopfschutz sowie passende Kleidung und geeignetes Schuhwerk. Das aufmerksame Durchlesen der Betriebsanleitung oder die fachmännische Einschulung in den Umgang mit einem Gerät oder Werkzeug sollten selbstverständlich sein.

Stolpersteine beim Selbermachen

Trotzdem lauern zahlreiche Gefahren auf diejenigen, die handwerkliche Arbeiten selbst erledigen. Hier die häufigsten Fallen, die auch finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen:

  • Aufwändiges Werkzeug
    Baumärkte sind der Traum jedes Heimwerkers. Aber Werkzeug zu kaufen, einmal zu brauchen und dann verstauben zu lassen ist meist teuer. Deshalb lieber genau überlegen, welches Werkzeug es tatsächlich sein muss. Second Hand-Angebote wie auf www.willhaben.at oder Leihgeräte stellen da oft eine wirtschaftlichere Alternative dar.
  • Materialmenge
    Auch Heimwerker müssen vorher genau berechnen, wie viel sie wovon für ihr Projekt brauchen. Das spart ein Zuviel an Material und verhindert aber auch, dass im Endspurt der Werkstoff ausgeht. Gleichzeitig auch hier die Preise vergleichen und dabei die Wegekosten mitkalkulieren.
  • Verlust der Garantie
    An einem Gerät, das noch unter die Garantie fällt, selbst herumzuwerken kann teuer werden. Funktioniert es am Ende doch nicht, ist bei unsachgemäßer Manipulation am Ende auch die Garantie weg.
  • Reparaturen kalkulieren
    Macht ein Gerät Probleme, zahlt es sich aus, vorab die Kosten und den Aufwand für die Reparatur mit dem Neuerwerb zu vergleichen. Sehr alte Geräte entsprechen hinsichtlich des Energieverbrauchs nicht mehr den aktuellen Standards, weshalb ein neues Gerät hier Kosten sparen hilft.
  • Achtung vor Selbstüberschätzung
    Falscher Ehrgeiz schadet beim Heimwerken, Reparieren und Basteln nur. Oft geht es einfach nicht ohne die Hilfe eines Profis. Denn unsachgemäß durchgeführte Arbeiten sparen kein Geld, sondern verursachen oft doppelt so hohe Folgekosten.
  • Unterstützung des Profis
    Wer ein Projekt durch einen Profi umsetzen lässt, kann aber trotzdem Geld sparen, indem er selbst mitarbeitet. Allerdings muss das vorher genau geklärt werden, z.B. welche Vorarbeiten vorab erbracht werden können und vor allem welche Preisminderung möglich ist. Der Lerneffekt dabei darf auch nicht unterschätzt werden, kann man sich doch beim gemeinsamen Arbeiten einiges abschauen.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
+43 1 68000 - 50181
presse@ing.at

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 0800 22 11 22 – oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.

E-Mail

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@ing.at

Vielleicht auch interessant:

Zur Suche
Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.