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Erlaubte Mobilität unter 18 Jahren

Egal ob Schulweg, zur Oma fahren oder ins Schwimmbad gehen – welche mobilen Fortbewegungsmittel in welchem Alter alleine benutzt werden dürfen, ist gesetzlich genau vorgeschrieben.

Transport der Kleinsten

Für Kinder bis 14 Jahre, die kleiner als 1,50 m sind und in einem Auto mitfahren, besteht die Pflicht, angeschnallt in einem geeigneten Kindersitz zu sitzen. Ab einer Größe von 150 cm ist unabhängig vom Alter ein Sicherheitsgurt ausreichend. Gleiches gilt auch für die Mitnahme auf dem Fahrrad. Der Kindersitz muss hinter dem Sattel angebracht sein und neben einem Gurtsystem auch Beinschutz, Fixierriemen für die Füße und eine Lehne für den Kopf umfassen. Der Lenker des Fahrrades muss mindestens 16 Jahre alt sein.

Eingeschränkte Mobilität für die Jüngsten

Unter 12 Jahren dürfen Kinder mit einem fahrbaren Untersatz nicht alleine unterwegs sein.
Ausnahme: Nach bestandener Radfahrprüfung und mit dem Radfahrausweis in der Tasche steht die weite Welt des alleine Fahrens auch schon 10-Jährigen offen. Gleiches gilt auch für Inlinekates und Roller, auch wenn diese nicht auf der Fahrbahn gefahren werden dürfen. Ohne eigenen Führerschein dürfen unter 12-Jährige nur in Begleitung eines mindestens 16-Jährigen mit Fahrrad & Co unterwegs sein.
Achtung: Bis zum Alter von 12 Jahren gilt beim Radfahren – auch in Kindersitz oder Fahrradanhänger – ausnahmslos Helmpflicht.

Die große Freiheit auf zwei Rädern

Mit Zustimmung der Eltern darf ein Jugendlicher ab dem 15. Geburtstag den Führerschein der Klasse „AM“ erwerben. Dieser erlaubt das Lenken von Fahrzeugen mit max. 50 kW und max. 45 km/h. Die Ausbildung kann mit 14,5 Jahren begonnen werden. Ab dem 16. Geburtstag ist die Prüfung für den Führerschein A1 möglich (max. 125 ccm, 11 kW), mit dem 18. Geburtstag für A2 (über 125 ccm, max. 35 kW). Für Besitzer des A2 ist der Aufstieg zu A (unbeschränkte Motorisierung) mit 20 Jahren erlaubt – sonst erst mit 24.

Der Weg zum Auto-Führerschein

Die Ausbildung zum regulären Führerschein kann sechs Monate vor dem 18. Geburtstag begonnen werden. Die Prüfung ist dann ab dem 18. Geburtstag möglich. Mit 15,5 Jahren können Fahrbegierige bereits mit dem „B-Führerschein mit 17“ (L17) starten. Die Ausbildung dazu findet in der Fahrschule statt. Zusätzlich sind mindestens 3.000 km Ausbildungsfahrten mit maximal zwei verschiedenen berechtigten Begleitpersonen verpflichtend. Die Führerscheinprüfung in Theorie und Praxis selbst kann dann frühestens zum 17. Geburtstag absolviert werden. Weiters sind zusätzliche Trainings erforderlich.
Achtung: Nur wenige Länder in der Europäischen Union erlauben jedoch die Fahrt mit dem L17.

Erstmals zur Probe

Mindestens zwei Jahre lang (jedenfalls aber bis zum 20. Geburtstag) dauert sowohl für L17-als auch B-Lenker die Probezeit. Bei Verstößen gegen Vorschriften, wie Schnellfahren, mehr als 0,1 Promille Alkohol etc., drohen eine Nachschulung und die Verlängerung der Probezeit.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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