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Der Rahmenkredit

Immer flexibel: Überlegenswerte Alternative zum Überziehungsrahmen.

Nr. 27, 20. August 2012

Nicht nur für Unternehmen ist ein Rahmenkredit interessant, sondern durchaus auch für Private. Vor allem, wenn sie regelmäßig ihr Konto über einen längeren Zeitraum überziehen und damit den von der Bank eingeräumten Dispositionskredit ausschöpfen, ein klassischer Ratenkredit aber dennoch nicht wirklich erforderlich ist.

Was ist ein Rahmenkredit?

Kreditnehmer und Bank vereinbaren, dass ein bestimmter Geldrahmen während einer definierten Laufzeit – oder auch unbegrenzt – dem Kreditnehmer zur freien Verfügung steht. Die Verzinsung ist dabei fixiert. Das Besondere daran ist allerdings, dass der Kreditnehmer laufend das jeweils benötigte Geld abrufen kann. Zinsen fallen nur für die Beträge an, die tatsächlich geborgt werden. Das heißt, wenn der theoretisch bereitgestellte Kredit nicht in Anspruch genommen wird, fallen auch keine Kosten an. Gleichzeitig kann der Kreditnehmer jederzeit und zwischendurch die Beträge bzw. auch Teile davon zurückzahlen. Die Mindestsumme hängt von den vereinbarten Rückzahlungsmodalitäten ab. Meist handelt es sich dabei um einen geringen Prozentsatz.

Der Dispositionskredit

Bei dieser Kreditart räumt das Geldinstitut seinem Kunden die Möglichkeit ein, sein Girokonto bis zu einem gewissen Betrag zu überziehen. Dafür werden Zinsen verrechnet. Erfolgen Gutschriften auf das Konto, werden sie sofort zur Deckung des Überziehungsrahmens herangezogen. Weitere Ausgaben können nur über die neuerliche Belastung des Überziehungsrahmens getätigt werden. Diese Flexibilität lassen sich Banken teuer bezahlen, denn auch in Zeiten niedriger Zinsen können die Zinsen für den Überziehungsrahmen durchaus im unteren zweistelligen Bereich liegen.

Rechenbeispiel für den Vergleich

Wer 8.000 Euro über einen Zeitraum von 6 Monaten finanzieren muss, zahlt bei einem Dispositionskredit mit einem Sollzins von 14% und bei der gängigen vierteljährlichen Zinsverrechnung rund 570 Euro an Zinsen und Zinseszinsen. Dagegen fallen bei einem Rahmenkredit mit einem Sollzins von 7% und der üblichen monatlichen Zinsverrechnung lediglich 284 Euro an. Das bedeutet: Eine Reduktion der Zinskosten um mehr als die Hälfte ist möglich.

Selbstkontrolle groß geschrieben

Mit der hohen Flexibilität des Rahmenkredits ist aber auch die Gefahr verbunden, den Überblick über die eigenen Finanzen zu verlieren. Er eignet sich daher nur für Kreditnehmer, die eigenverantwortlich mit ihrem Geld umgehen können und die in der Lage sind, ihre Kreditbelastung unter Kontrolle zu halten. 

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Patrick Herwarth

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