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Wenn das erste Gehalt kommt

Richtig stolz und reich! So fühlen sich die meisten, wenn das erste Gehalt auf dem Konto eintrifft. Aber welche Schritte gilt es zu setzen, damit der Traum vom Geld nicht wie Seifenblasen zerplatzt?

Nr. 65, 1. August 2016

Das passende Konto

Damit der Geldfluss starten kann, braucht es ein Girokonto. Besonders günstig sind oft Gehaltskonten, wenn der Nachweis erbracht werden kann, dass regelmäßige Einzahlungen erfolgen. Es zahlt sich aus, das bisherige Studenten- oder Jugendkonto und seine Konditionen genauer unter die Lupe zu nehmen, Gebühren zu vergleichen und vielleicht auch mit der bisherigen Bank zu verhandeln. Auch die Zinsen sollten nicht außer Acht gelassen werden; zwar sind die Habenzinsen derzeit gering, allfällige Sollzinsen dafür umso höher.

Ein maßgeschneiderter Haushaltsplan

Auch wenn der Geldsegen anfangs unvorstellbar viel klingen mag: Man gewöhnt sich an mehr Geld im Zugriff sehr rasch. Damit das Einkommen nicht verpufft, gilt es, Ausgaben schlau zu planen. Dabei helfen folgende Fragen:

  • Welche Ausgaben fallen wofür an?
  • In welchen Punkten will ich meine Lebenssituation verändern?
  • Wie kann ich meine Ziele finanziell erreichen?

Auf diesen Angaben basierend kann ein eigenes und individuelles Budget erstellt werden. Vorlagen und Richtwerte dafür bieten Arbeiterkammer und Schuldnerberatung zum Beispiel unter: http://www.budgetberatung.at/budgetberatung/rechner/index.php oder https://haushaltsbudget.arbeiterkammer.at/.

Ein guter Tag beginnt mit einem sanierten Budget

    Oberste Priorität sollte stets der Ausgleich der Finanzen haben: Dazu zählen das Auffüllen eines möglicherweise überzogenen Kontos sowie das Zurückzahlen allfälliger Schulden im Bekanntenkreis. Wer nicht (mehr) im Minus ist, sollte sich daran machen, einen finanziellen Notgroschen aufzubauen, um so für plötzliche Ausgaben (Stichwort: Reparatur von Auto und Waschmaschine) vorzubauen.

      Mit Finanzen beschäftigen

      Auch der Umgang mit Geld lässt sich lernen: Newsletter, Foren und Blogs bieten umfangreiche Informationen und teilweise wirklich wertvolle Tipps. Am besten regelmäßig mit dem Thema Finanzen beschäftigen und vor allem eines tun: Empfehlungen stets auch kritisch hinterfragen, es gibt keinen „free lunch“.

    Vorsorgen statt Nachsorgen

      Das Thema Vorsorge betrifft schon Junge. Denn je früher man damit anfängt, umso länger wird die Ansparphase, und selbst kleine Beträge bringen durch den Zinseszinseffekt gute Ergebnisse. Aber auch hier gilt:

    • Angebote vergleichen
    • Auf die längere Perspektive achten
    • Flexibel bleiben und nicht das ganze Einkommen verplanen
    • Bedenken, dass sich Lebensumstände ändern können

    Vorsicht bei Versicherungen

    Sicherheit ist wichtig – keine Frage. Aber nicht alles im Leben muss versichert werden. Am besten recherchieren, welche Zusatzversicherungen für die eigene Lebenssituation passen. Günstig sind meist neben der Haushaltsversicherung eine Krankenzusatzversicherung und eine Unfallversicherung. Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist durchaus sinnvoll. Eine Lebensversicherung als Vorsorgemöglichkeit ist ebenso eine Option, eine Ablebensversicherung dagegen macht für Alleinstehende eher wenig Sinn.
    Achtung: Versicherungsverträge sind langfristige Verpflichtungen. Daher gilt es gut zu überlegen, welche Belastungen man für längere Zeit auf sich nehmen will, und vor allem, was man sich auch länger leisten kann.

    Nicht auf den Spaß vergessen!

    Gerade, wenn man während der Ausbildung besonders sparen musste: Der Kontostand mit dem ersten Gehalt gibt das Gefühl von Freiheit und Reichtum. Um der Versuchung des Ausgebens einen Rahmen zu geben, schon vorab überlegen, was mit dem ersten Gehalt geschehen soll. Zum Beispiel etwas Bleibendes erwerben, wie ein Schmuckstück oder eine Uhr. Aber auch ein lang erträumtes Erlebnis schafft dauerhafte Erinnerungen, egal ob ein Fallschirmsprung oder Wochenendtrip.

    Pressekontakt

    Patrick Herwarth

    Pressesprecher
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