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Wenn Paare finanziell an einem Strang ziehen

Für manche Paare unvorstellbar, für andere selbstverständlich im gemeinsamen Alltag: Das gemeinsame Konto. Sehen die einen darin Verlust von Freiheit und Privatsphäre, macht es für andere den Alltag einfach und transparent. Worauf gilt es aber zu achten, wenn sich ein Paar für ein gemeinsames Konto entscheidet? Eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft ist jedenfalls keine Voraussetzung für die Errichtung. Auch Lebensgefährten oder sogar WG-Partner können ein Gemeinschaftskonto eröffnen.


Vorteile eines Gemeinschaftskontos

Kennzeichen des Gemeinschaftskontos ist, dass beide Partner Kontoinhaber und damit auch gleichberechtigt verfügungsberechtigt sind. Auch für die Schulden des Kontos wird gemeinsam gehaftet. Darüber hinaus herrscht dabei absolute Transparenz bei Ausgaben und Einnahmen. So das Konto nicht gratis ist, fallen Bankgebühren bei einem Gemeinschaftskonto nur einmal an.

Unterscheidung in „Und“- und „Oder“-Konten

Kleine Worte, die einen großen Unterschied machen: Entscheiden sie doch, ob jeder alleine handlungsberechtigt ist oder nur zu zweit gehandelt werden darf. Schlagend wird der Unterschied, wenn einer der Partner verstirbt. Dann kann der Hinterbliebene nicht mehr über das „Und“-Konto verfügen, während er beim „Oder“-Konto weiter auf das Konto zugreifen kann.


Zeichnungsberechtigung

Auch für ein ganz gewöhnliches Konto kann einer zweiten Person eine Zeichnungsberechtigung erteilt werden. Der Zweitnutzer darf auch Zahlungsaufträge durchführen. Stirbt der Kontoinhaber allerdings, verfällt die Berechtigung.

Tipps fürs Geldleben als Paar

Finanzen sind eine individuelle Angelegenheit und sollten von jedem Paar auch selbst und persönlich passend entschieden werden. Häufige Varianten sind zum Beispiel:

  • Gemeinschaftskonto, in das alle Einnahmen fließen und von dem alle Ausgaben gedeckt werden:
    Vorteil: Volle Transparenz, jeder ist gleichberechtigt, volles Vertrauen, erleichtert den Überblick über das Haushaltsbudget
    Nachteil: Kontrolle durch den Partner, Gefahr des Rechtfertigungsdrucks, problematisch, wenn es unterschiedliche Einstellungen zum Thema Ausgaben gibt
  • Ein gemeinsames Konto für gemeinsame Zahlungen (Miete, Strom, Lebensmittel etc.), auf das jeder einen entsprechenden Anteil seines Einkommens zahlt. Alle anderen Ausgaben bestreitet jeder selbst.
    Vorteil: Jeder kann über seine eigenen Ausgaben entscheiden, Alltag und größere Anschaffungen werden gemeinsam finanziert, guter Überblick über fixe und variable Kosten des gemeinsamen Haushalts
    Nachteil: Wie werden gemeinsame Freizeitaktivitäten gehandhabt?
  • Nur getrennte Konten und statt dessen Belege zu gemeinsamen Ausgaben sammeln und am Ende des Monats abrechnen
    Vorteil: strenge Rechnung, klare Übersicht
    Nachteil: Aufwand ist entsprechend höher

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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