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Vorteile einer Krankenzusatzversicherung

Der Zwei-Klassen-Medizin entgehen: Optimal betreut im Krankheitsfall.

Nr. 33, 7. August 2013

Österreich gilt als Insel der Seligen, was die Krankenversicherung angeht. Die Basisabsicherung ist für den Einzelnen in den meisten Fällen gegeben. Wer aber mehr will als die gesetzlichen Ansprüche, für den bietet eine Zusatzversicherung weitere Wahlmöglichkeiten. Die Kosten dafür schwanken aber sehr und hängen u.a. vom Leistungspaket, dem Alter, aber auch den gesundheitlichen Risiken ab.

Private Krankenversicherungen als wichtiger Markt

Nach Angaben des Versicherungsverbands Österreich wuchs der Markt für private Krankenversicherungen im Jahr 2012 um rund 3,4%. Das Gesamtprämienvolumen betrug in etwa 1,8 Milliarden Euro.

Abschluss einer Krankenzusatzversicherung

Wer eine Krankenzusatzversicherung abschließt, bindet sich meist für den Rest des Lebens. Denn gerade in jüngeren Jahren sind die Konditionen oft noch günstig. Ein Wechsel in fortgeschrittenerem Alter ist in den meisten Fällen teurer und damit wirtschaftlich ungünstig. Deshalb vor Abschluss genau überlegen, welche Leistungen abgedeckt werden sollen und dementsprechende Angebote vergleichen. Wesentlich ist dabei auch die Frage nach der regelmäßigen Leistbarkeit der Zahlungen. Eventuell ist auch die Übernahme eines Selbstbehalts eine Option.

Prüfung der Aufnahme

Nicht jeder, der eine Zusatzversicherung für den Krankheitsfall möchte, wird auch aufgenommen. Die meisten Versicherungen überprüfen vorab den Gesundheitszustand – zumindest durch einen schriftlichen Fragebogen. Versicherungen haben das Recht, den Antragsteller abzulehnen oder wesentlich höhere Versicherungsprämien zu verlangen.
Achtung: Lügen zahlt sich bei den Angaben über die eigene Gesundheit nicht aus! Das kann zu einem Ungültigwerden des Vertrags führen.

Ab wann können die Leistungen in Anspruch genommen werden?

Eine Krankenzusatzversicherung gilt in der Regel nach Zusendung der Polizze und Zahlung der Prämie. Je nach Vertrag können aber auch Wartezeiten (meist drei Monate, aber teilweise auch länger) bis zur Inanspruchnahme einer Leistung vereinbart werden. Eine Kündigung ist in der Regel jährlich möglich. Allerdings müssen die dafür geltenden Fristen eingehalten werden.

Prämie – leider nicht fix

Die einmal vereinbarte Prämienhöhe verändert sich im Laufe des Lebens. Immer wieder kann es zu Erhöhungen kommen. Meist sind die Gründe dafür:

  • Erhöhung laut vereinbartem Index
  • Inanspruchnahme von Leistungen
  • Steigendes Lebensalter

Eine Erhöhung der Prämie kann der Versicherungsnehmer schriftlich beeinspruchen. Allerdings wird er (aufgrund des fortgeschrittenen Alters) schwer eine andere Versicherung in der bisherigen Preisklasse finden.

Arten der Krankenzusatzversicherung

Die meisten Österreicherinnen und Österreicher greifen auf Krankenzusatzversicherungen zurück, die ein breiteres Leistungsspektrum bieten als die klassische Sozialversicherung. Je nach Leistungspaket unterscheiden sich folgende Versicherungsarten:

  • Spitalskostenversicherung: Darin sind sämtliche Zusatzkosten für die Sonderklasse in einem Krankenhaus enthalten, wie z.B. Ein- oder Zwei-Bettzimmer, freie Wahl des Arztes etc. Vor Inanspruchnahme einer Leistung absichern, ob das Krankenhaus auch Vertragspartner der Versicherung ist!
  • Krankenhaus-Taggeldversicherung: Pro Tag in einem Krankenhaus steht ein Kostenersatz zu. Diese Variante ist interessant für Selbstständige, die so den Verdienstentgang zumindest teilweise abdecken können.
  • Kosten ambulanter ärztlicher Betreuung: Diese gilt für Honorare von Privatärzten, häufig auch für alternative Behandlungsmethoden wie Homöopathie oder Akupunktur sowie Heilbehelfe wie Schuheinlagen.
  • Begleitkostenversicherung: Diese Versicherung deckt Kosten für die Begleitung eines Kindes ins Krankenhaus ab – insbesondere die Übernachtungskosten. Auf vielen Kinderstationen ist aber mittlerweile die Möglichkeit dazu üblich.

Weitere Möglichkeiten sind Pflegegeld-, Zahnbehandlungs- oder Reisekrankenversicherung.

Auch an die Familie denken

Oft bieten Versicherungen ganze Rund-um-Pakete für die Absicherung der Familie oder des Lebenspartners. Auch wenn das verlockend klingt: immer nachrechnen, ob das Paket tatsächlich so günstig ist, wie es auf den ersten Blick wirkt.

Steuerliche Behandlung

Zusatzkrankenversicherungen können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich im Rahmen der Sonderausgaben geltend gemacht werden. Die dafür erforderliche Prämienbestätigung für das Finanzamt kann bei der Versicherung beantragt werden.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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