Springe direkt zu: Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Zum Online-Banking Login (ALT+5)
Pressemeldungen

ING Innovationsindex:

Innovationskraft - Österreich braucht mehr Fachkräfte

Beim aktuellen ING Innovationsindex 2019 landet Österreich im Eurozonen-Vergleich auf Platz 7. Will es im Wettbewerb auch künftig zumindest im Mittelfeld bestehen, sollten Reformen nicht aufgeschoben und muss der Fokus noch stärker auf gut ausgebildete Fachkräfte gerichtet werden.

Wien, 10. Dezember 2019 – „Österreich steht in Sachen Innovationskraft ganz gut da“, meint ING Ökonomin Inga Fechner, die den Innovationsindex für die ING in Österreich (www.ing.at) erstellt hat. „Den Platz 7 hat es sich aber mit relativ hohen Investitionen in Forschung & Entwicklung ziemlich teuer erkauft“, ergänzt sie kritisch. Denn: Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt investiert Österreich von den Eurozonenländern am meisten in diesen Bereich. Dies schlägt sich aber nicht automatisch in einer Verbesserung von Produktionswachstum nieder – hier gibt es Nachholbedarf.
Um die Platzierung zu halten – oder es auf Platz 6 oder 5 zu schaffen, was durchaus realistisch scheint – fehlen ihrer Meinung nach Verbesserungen im Bereich gut ausgebildeter Fachkräfte. Fechner: „Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück. Das Ringen um Fachkräfte wird heftiger. Bei Bildung und Ausbildung und beim Anwerben von Spezialisten sollte es intelligente, kreative Lösungen geben.“

Positiv merkt sie die diversifizierte Wirtschafts- und Handelsstruktur Österreichs an, die dafür sorgt, dass die Unternehmen hierzulande weniger stark von globalen Gegenwinden getroffen werden als in anderen europäischen Ländern einschließlich Deutschland. Dieser Vorteil sollte auch in den kommenden Jahren genutzt werden, um die Innovationskraft des Standorts Österreich weiter zu stärken.

In der Gesamtwertung holte sich Irland den ersten Platz mit einer starken Gründerszene, gut ausgebildeten Leuten und dem höchsten Beschäftigungsanteil im Hochtechnologiebereich. Unserem Nachbarland Deutschland macht dagegen die Demographie zu schaffen – es schneidet im Bereich Jugendpotenzial am schlechtesten ab und landet nur auf Platz 11.

Innovationsindex 2019

Bundesländerranking: Wien holt den ersten Platz, das Burgenland den letzten
Wien belegt in vier von neun Kategorien den Spitzenplatz und führt somit deutlich die Gesamtwertung an. Die Steiermark folgt auf Platz zwei, während Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg die Plätze drei bis fünf einnehmen. Gegenüber Wien können die Bundesländer mit Patentanmeldungen (Steiermark, Oberösterreich, Vorarlberg), einer höheren Forschungs- und Entwicklungs-Quote (Steiermark) als auch einer stärkeren Betriebsdynamik punkten. Ein deutlich geringeres Jugendpotenzial, ein geringerer Anteil an tertiärer Bildung und eine schwächer ausgeprägte Startup-Szene machen jedoch letztlich den Unterschied zu Wien aus.

Salzburg, Niederösterreich und Kärnten finden sich im hinteren Feld wieder. Im Vergleich zu der Spitzengruppe gibt es in dieser Gruppe schlechtere Bewertungen in den Kategorien Forschungs- und Entwicklungsausgaben (Salzburg, Niederösterreich), bei Internetanschlüssen (Kärnten, Niederösterreich) und der Betriebsdynamik. Auch das Jugendpotenzial ist deutlich geringer. Dafür punkten die drei Bundesländer mit einer hohen Selbstständigkeitsquote und gut ausgebildeten Leuten.

Das Burgenland landet auf dem letzten Platz – hat jedoch deutlich gegenüber dem Vorjahr aufgeholt.

Über den ING Innovationsindex
Mit dem ING Innovationsindex wird die Innovationskraft der 19 Eurozone-Länder sowie der österreichischen Bundesländer analysiert und miteinander verglichen. Bewertet werden dafür Jugendpotenzial, Bildung, Unternehmensgründungen vs. Insolvenzen, Anteil der Selbstständigen an Erwerbstätigen, Patentanmeldungen, Beschäftigte im Hochtechnologiesektor und wissensintensiven Bereich, Internetanschlüsse, Startups sowie die Ausgaben für Forschung & Entwicklung.
Quellen: Eurostat, Refinitiv Datastream, Statistik Austria, Österreichisches Patentamt, KSV1870, WKO, Crunchbase

Über die ING
„Bank. Aber besser.“ lautet das Motto, unter dem die ING in Österreich www.ing.at die Services der digitalen Vollbank anbietet. Die ING ist dabei besonders einfach, transparent und günstig. Über eine halbe Million Kunden nutzen Girokonten, Verbraucherkredite, Immobilienfinanzierungen, Sparkonten und Depots. Firmenkunden bietet die ING Finanzlösungen auf internationalem Niveau unter Einbindung der weltweit tätigen ING Group. Die ING ist Österreichs erste agil arbeitende Bank. In Wien arbeiten mehr als 250 Mitarbeiter für sie – Tendenz stark steigend.

Kontakt für Journalisten

Viktoria Gruber

M +43 664 887 92 782
presse@ing.at

Telefon

Sie erreichen uns 24/7 unter 01 90202 – oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service.

E-Mail

Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder einfach direkt an info@ing.at

Vielleicht auch interessant:

Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.