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ING Presse

ING Umfrage zu Immopreisen:

Noch mehr Stress am Immobilienmarkt

Weitere Preissteigerungen am Immobilienmarkt und ein noch schwierigerer Einstieg für junge Leute und Newcomer – das befürchten die meisten Österreicher für die Zukunft, wie die aktuelle Umfrage der ING zeigt.

Wien, 24. September 2018 – Wie auch bei der gleichen Vorjahresbefragung gehen ganze 78% der Österreicher davon aus, dass die Immobilienpreise in ihrer Wohngegend innerhalb des nächsten Jahres weiter zulegen. 17% denken, die Preise bleiben unverändert. 4% konnten sich dazu nicht äußern. An einen Rückgang der Immopreise glaubt jedenfalls so gut wie niemand mehr – das zeigt die repräsentative Umfrage der ING unter 1.000 Österreichern klar auf.

Vor allem in Salzburg und Wien gibt es immer mehr Stress am Immobilienmarkt. 84% der Salzburger und 83% der Wiener glauben, dass es noch teurer wird. Etwas entspannter wird die Lage in Kärnten gesehen. Aber auch hier erwarten sich immerhin 69% Preissteigerungen.

„Angesichts der zuletzt gestiegenen Immobilienpreise und der von der Bevölkerung erwarteten weiteren Preissteigerungen erscheint der Eigentumserwerb immer unrealistischer“, meint Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING Österreich und Deutschland. „Dabei hat Österreich bereits heute die EU-weit zweitniedrigste Eigentumsquote.“

Teure Immobilien

„Teuer und schwierig“

60% der Österreicher finden die Immobilien hierzulande zu teuer. Newcomer treffen die Preisentwicklungen dabei besonders hart. 67% der Österreicher sind der Ansicht, dass der Einstieg für Junge bzw. Kaufwillige immer schwieriger wird.

Dabei ist der Wunsch nach der Eigentumsimmobilie generell hoch. So sagen nur 19% der potenziellen Erstkäufer, grundsätzlich kein Interesse an Haus- bzw. Wohnungsbesitz zu haben. 37% schließen die Option „Eigentum“ von vornherein aus mit der Begründung, sich diese ohnehin niemals leisten zu können.

Über die Umfrage

Die Umfrage  erfolgte im Rahmen der ING International Survey – einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) sowie den USA und Australien knapp 15.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden über 1.000 Personen befragt.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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