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ING Presse

Umfrage im Auftrag der ING:

Ein Viertel aller Haushalte ohne Ersparnisse

Praktisch jeder vierte Haushalt hat keine Ersparnisse zeigt die jüngste Umfrage der ING. Laut Statistik Austria ist die Sparquote an einem Langzeittief von 6,4% angelangt. Trotzdem kommen die Österreicher vergleichsweise gut über die Runden.

Wien, 11. April 2018 – Im Rahmen der ING International Survey hat die ING die Menschen in 13 Ländern Europas über ihr Einkommen und Auskommen befragt. Ein Viertel (genau 24%) aller österreichischen Haushalte ist ohne Ersparnisse. Damit liegen wir im europäischen Mittelfeld, denn im Durchschnitt gaben 25% an, keine Rücklagen zu haben.

Innerhalb Österreichs lieferten vor allem die Burgenländer ein markantes Ergebnis, denn im östlichsten Bundesland geben sogar 38% aller Haushalte an, über keine Ersparnisse zu verfügen. In Wien hingegen sind es bedeutend weniger, nämlich 22%. Große Unterschiede gibt es auch bei den Geschlechtern: Während 31% der Frauen auf keinen Finanzpolster zurückgreifen können, sind es bei den Männern bloß 17%.

Sparer sind gut abgesichert

Bei der Frage nach der Höhe der Ersparnisse ergab sich ein positives Bild. Die meisten Sparer (43%) verfügen über einen Polster zwischen ein und sechs Monatseinkommen und sind damit hinsichtlich des Notgroschens gut abgesichert. Um die drei Nettomonatseinkommen sollten die kurzfristig verfügbaren Rücklagen betragen, will man auf unerwartete Ausgaben vorbereitet sein, raten Experten der ING. „Ein Online-Sparkonto mit variablem Zinssatz bietet Sparern Sicherheit und Flexibilität“, empfiehlt Hans Overeem, Head of Retail der ING. „Die Ersparnisse sind täglich verfügbar und beim Direkt-Sparen der ING fallen auch anders als beim traditionellen Sparbuch keine Kosten oder weitere Gebühren für die Kontoführung an.“

17% der Österreicher haben sogar mehr als ein Jahresgehalt auf der hohen Kante und sind hinsichtlich Finanznotfällen sehr gut abgesichert. Gerade diese Sparer können Teile ihrer Ersparnisse auch langfristig veranlagen. „Fonds und ETFs bieten da attraktive Renditechancen und durch entsprechende Diversifikation können Risiken gemindert werden“, erläutert Hans Overeem.

Ersparnisse in österreichischen Haushalten

Österreicher kommen mit ihrem Geld gut durch

Trotz des Langzeittiefs bei der Sparquote von 6,4% (die Statistik Austria hat dies kürzlich veröffentlicht), kommen die Österreicher mit dem verfügbaren Geld vergleichsweise gut über die Runden. „Unsere Lebenshaltungskosten sind immer gedeckt“, sagen 63% der Befragten. Zum Vergleich: Im 13-Länder-Durchschnitt behaupten dies deutlich weniger, nämlich 54%. Innerhalb Österreichs sind es vor allem die Steirer, die Einnahmen und Ausgaben gut unter einen Hut bringen können: bei 68% ist immer genug zum Leben da. Hingegen ist dies in Kärnten in nur 53% der Haushalte der Fall.

Die Kehrseite: Immerhin 18% der Österreicher kommen mit ihrem Geld kaum oder gar nicht durch. Vor allem Kärntner und Burgenländer haben Engpässe zu beklagen. Die Burgenländer drückt besonders der Schuh. Jeder Zweite fühlt sich hier mit der Höhe der Ersparnisse nicht wohl.

Über die Umfrage

Die Umfrage der ING ist Teil der ING International Survey - einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Pressekontakt

Patrick Herwarth

Pressesprecher
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