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Kostspielige Kavaliersdelikte

Zigarettenstummel auf den Boden werfen oder mal bei Rot über die Straße - das tut doch niemandem weh. Außer man wird erwischt: Was uns Alltagssünden kosten können.

Fehltritte sparen.

Was oft als Kavaliersdelikt abgetan wird, geht im falschen Moment ziemlich ins Geld – besonders im Ausland erwischt einen der unbekannte Bußgeldkatalog oft eiskalt. Wer sich also Ordnungswidrigkeiten spart, der spart garantiert an der richtigen Stelle.

Kostspielige Kavaliersdelikte

Auf Kosten der Umwelt.

Es zahlt sich aus, zum nächsten Mistkübel zu gehen: Wer seine Zigarette oder den Kaugummi nämlich auf die Straße wirft, zahlt in Wien mindestens 50 Euro. Entsorgt man seinen Kühlschrank oder andere Elektrogeräte illegal, also zum Beispiel auf der Straße, kostet das mindestens 1.000 Euro. Gerade bei Elektrogeräten wissen viele nicht, wie man hier richtig vorgeht. Alle Infos zur richtigen Entsorgung finden Sie dazu auf der Website der MA 48. Das schont Ihren Geldbeutel – und die Umwelt!

Vergehen zu Fuß.

Auch Fußgänger bleiben bei Fehltritten im Straßenverkehr nicht verschont: 70 Euro zahlt man in Wien, wenn man bei Rot über die Straße geht – auch wenn weit und breit kein Auto in Sicht ist. Wer Pech hat und sich beim Überqueren der Straße außerdem nicht beeilt hat, zahlt sogar doppelt so viel.

Strafe zahlen oder gleich Geld im Klo runterspülen?

Halten Sie durch! Wer sich in der Öffentlichkeit erleichtert, erregt nämlich öffentliches Ärgernis und begeht eine Straftat. Viele Städte und Gemeinden sagen „Wildpinklern“ den Kampf an und fordern hohe Bußgelder. Je nach Bundesland kann man in Österreich dafür mehrere 100 Euro zahlen.

Kostspielige Kavaliersdelikte

Andere Länder, andere Sitten.

Im Einkaufszentrum fotografieren oder den Strandplatz mit einem Handtuch reservieren – im Ausland erwarten einen oft kuriose Verbote. Wer zum Beispiel in Singapur Müll achtlos fallen lässt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln isst, dem drohen hohe Geldstrafen. In Italien ist es außerdem seit Kurzem verboten, seinen Platz am Strand mit dem Handtuch zu reservieren – dafür zahlt man bis zu 200 Euro. Informieren Sie sich daher lieber bereits vor Ihrem Urlaubsantritt über die Gesetzeslage vor Ort, damit Sie nicht versehentlich jemandem auf die Zehen treten.

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