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Gold

Gold auf Jahreshoch –
wie funktioniert die Kapitalanlage?

Auch 2020 zeigt sich: Durch die Coronakrise ist Gold auf der ganzen Welt als „Krisenwährung“ im Gespräch. Dazu kommt: Mitte April notierte Gold sogar auf Rekordniveau. Für eine Wertanlage in Gold musst du aber dein Zuhause nicht gleich in ein kleines Fort Knox verwandeln: Wir haben verschiedene Investitionsmöglichkeiten unter die Lupe genommen.

Eiffelturm im Vergleich zu Gold

Rar. Unzerstörbar. Begehrt.

Gold. Seit Urzeiten übt das Edelmetall eine magische Anziehungskraft auf die Menschheit aus. Nicht nur, weil es so schön glänzt, sondern vor allem, weil es nur begrenzt verfügbar ist – und damit wahrscheinlich immer einen Sachwert besitzt. Wie selten das Edelmetall auf der Erde vorkommt, veranschaulicht der „Goldwürfel“: Würde man die gesamte Goldmenge, die jemals auf der Erde gefördert wurde, in Form eines Würfels gießen, hätte dieser nur eine Seitenlänge von knapp 22 Metern.

Goldpreis als Krisen-Indikator

Gold hat nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt. Im Gegenteil: Über sämtliche Finanzkrisen, Kriege und Inflationsphasen der Vergangenheit hinweg hat Gold seine Kaufkraft behalten. Denn unabhängig vom Papier- oder Buchgeld stellt Gold einen bleibenden physischen Wert dar. Viele Anleger sehen Gold daher auch heute als sicheren Hafen in Krisenzeiten. So stieg zum Beispiel der Goldpreis auch im 3. Quartal 2008 und wirkte damit Verlusten bei Aktien entgegen.

Experten sehen das Edelmetall daher oft auch als Instrument zur Diversifikation: Ein etwaiger Verlust in einer Anlageklasse kann durch eine positive Wertentwicklung bei Gold verringert oder teilweise kompensiert werden. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten es dafür gibt:

1. Barren und Münzen – physisches Gold

In Österreich ist der private Goldbesitz traditionell weit verbreitet. Experten schätzen ihn auf ca. 800 Tonnen Feingold – das ist ungefähr dreimal so viel wie die offiziellen Goldreserven der Republik von 280 Tonnen.
Wer physisches Gold als Investitionswert sucht, tut sich im Moment allerdings schwer. Seit Anfang März deckten sich viele Österreicher nicht nur mit Nudeln und Klopapier ein, sondern auch mit Gold.

2. Goldzertifikate und ETCs

Zertifikate und ETCs (Exchange Traded Commodities) für Edelmetalle sind praktische Alternativen zu Barren und Münzen: Mit ihnen kann man direkt am Goldpreis partizipieren, ohne dass man dafür physisches Gold selbst verwahren müsste. Das Prinzip ist einfach: Ein Unternehmen gibt Zertifikate bzw. ETCs aus, deren Kursverlauf an den Goldpreis gebunden ist.

Rein rechtlich gesehen sind Zertifikate und ETCs Schuldverschreibungen des Emittenten. Du erwirbst also kein einziges Gramm physisches Gold. Der Nachteil: Geht der Emittent in Konkurs, bekommst du dein Geld nur teilweise oder gar nicht zurück – egal, wo der Goldpreis in diesem Moment steht. Eine interessante Besonderheit stellen daher ETCs dar, die physisch mit Gold besichert sind. Bei manchen ETCs hast du sogar das Recht auf die Lieferung „deines“ Goldes.

3. Goldaktien

Der Abbau von Gold war schon immer mit großem Aufwand verbunden und äußert sich in hohen Förderkosten pro Unze. Je stärker der Goldpreis jedoch steigt, desto mehr Gewinn kann ein Förderer in Zukunft erwarten. Diese Erwartungshaltung spiegelt sich im Aktienkurs wider. Die Folge: Bei steigenden Goldpreisen ziehen die Gewinne der Unternehmen kräftig an, oft stärker als der Goldpreis selbst. Goldaktien im Depot sind daher für viele Investmentexperten interessant und finden sich immer wieder als Beimischung erfolgreicher Aktienstrategien.

Gold als Kapitalanlage


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