Springe direkt zu: Startseite (ALT+1) Zum Inhalt (ALT+2) Zu den Zusatzinformationen (ALT+3) Zum Anfang (ALT+4) Zum Online-Banking Login (ALT+5)

Frauen und die Arbeitswelt

Der Frauenanteil in der Arbeitswelt hat in den vergangenen Jahrzehnten stetig zugenommen. Dennoch kommt es auch heute noch zu Benachteiligungen. Um dem auf den Grund zu gehen, haben wir mit Gabriele Friedinger, Head of Human Resources bei der ING in Österreich, über ihren beruflichen Werdegang und die Frauenquote gesprochen. Hier ein Porträt, das vielleicht besonders Leserinnen einiges mit auf den Weg gibt.

Frauen und die Arbeitswelt

Der Werdegang

Gabi hatte schon früh einen Drang Neues zu entdecken und großes Durchhaltevermögen ihren Interessen zu folgen. Es war ihr von klein auf wichtig, für ihre Werte einzustehen und sich nicht in Schubladen stecken zu lassen. Deshalb hat sie sich auch für einen eher unkonventionellen Karriereweg entschieden und wollte verschiedene Richtungen ausprobieren. Dies gelang ihr mit vielen unbezahlten Praktika, die sich auf einer mittlerweile sehr bunten Biografie abzeichnen. Sie wollte Lebenserfahrung sammeln, ein konkreter Karriereweg war eher nebensächlich. Gabi hatte deshalb auch nie geplant zu studieren, doch nach zwei Jahren, die sie als Au Pair in Amerika und Frankreich verbrachte, entschloss sie sich dennoch für ein Studium – dem Berufes wegen. 

Ins bezahlte Berufsleben ist sie vergleichsweise spät, mit 28 Jahren, eingestiegen, dennoch hat sie nichts verpasst. Spanien, Frankreich, Hong Kong, Guatemala, Mexiko und die Vereinigten Staaten – all diese Länder konnte sie ihre Heimat nennen. Auf ihre früheren Entscheidungen blickt sie positiv zurück. Es brauche Mut, um verschiedene Dinge auszuprobieren, aber auch Mut, um Dinge hinter sich zu lassen, die sich nicht richtig anfühlen.

Als Frau ihren Weg gehen

Wenn man sich schon früh für Themen einsetzt, kann das Vorteile haben. So war es zumindest für Gabi. Da sie sich schon sehr früh für Themen engagiert hat, die ihr am Herzen liegen, hatte sie nie das Gefühl, dass es beruflich für sie als Frau schwieriger war als für ihre männlichen Kollegen. 

Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass es für Gabi auch kein klassisches Frauen- oder Männerbild gibt. Für sie zählt immer der Mensch selbst. Da ist es vielleicht auch wenig überraschend, dass ihr Mann die Kinderbetreuung übernommen hat und Gabi Vollzeit arbeitet. 

Die Möglichkeiten, die einem im Leben geboten werden, sind für alle unterschiedlich. Gabi ist der Meinung, dass man so manche Gelegenheit nur dann sieht, wenn man offen und mit einer Bereitschaft für Veränderung durchs Leben geht. 

Ein Tipp aus Gabis Sicht: Es ist wichtig, einen Mentor oder eine Führungskraft zu haben, die dich fördert und an dich glaubt. So gewinnt man Raum für Offenheit, kann Fehler zulassen und auch früh Verantwortung übernehmen. 

Gerade das letzte Jahr hat uns wieder gezeigt, dass es in Österreich noch immer üblich ist, dass Frauen die Rolle der Kinderbetreuung übernehmen und dadurch automatisch ihre Karriere hintenanstellen. Wie soll frau sonst die Doppelbelastung von Beruf und Kinderbetreuung sowie Homeschooling tragen. 

Hier lohnt sich für Gabi ein Blick über die Grenzen. Denn international gibt es schon gute Beispiele, wie Familien auch in der Kinderbetreuung entlastet werden können, um beiden Elternteilen weitere Karriereschritte zu ermöglichen.

Die Sache mit der Frauenquote

Gabi ist davon überzeugt, dass durch mehr Frauen in Führungskreisen bessere Entscheidungen getroffen werden, weil ein diverses Führungsteam bei Entscheidungen mehrere unterschiedliche Perspektiven miteinbeziehen kann.

Einerseits kann das mit Hilfe gesetzlicher Bestimmungen verwirklicht werden. Aber es kann und sollte natürlich auch durch interne Ambitionen in Unternehmen gefördert werden. Bei der ING verfolgen wir eine 70/30 Ambition. Dass bedeutet, dass unsere Teams maximal zu 70% aus dem gleichen Geschlecht, der gleichen Altersgruppe oder gleichen Nationalität bestehen sollen.

Frauen und die Arbeitswelt

Willkommen bei der ING!

Gabi ist seit Juli 2020 Head of HR bei der ING. Ihr ist es wichtig, für ein Unternehmen zu arbeiten, welches in seiner Struktur und seinem Handeln, ihrem Wertesystem entspricht. Diversität ist für sie sehr wichtig und war auch ein Grund für ihre Entscheidung, zur ING zu kommen. Sie fühlt sich hier zuhause. In einer Bank, die sich nicht wie eine Bank verhält und deren Mitarbeiter alles sind, nur keine klassischen Bankangestellten.

Fragen

Finde gleich selbst alle Informationen unter Häufige Fragen und Antworten.

Formulare

Nutze die Formulare unter Dokumente & Upload oder das Kontaktformular.

Telefon

Du erreichst uns unter 01 90202: Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) von 9 bis 17 Uhr.

Vielleicht auch interessant:

Zum Anfang scrollen
Für ein besseres Nutzererlebnis aktivieren Sie bitte JavaScript in Ihrem Browser.