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Kryptisch und interessant?
Wir nehmen den Mega-Boom der Kryptowährungen in Augenschein.

Steigende Bitcoin-Kurse werden gehypt und scheinen gleichzeitig bei manchen auch etwas Leichtsinn auf den Plan zu rufen. Kryptowährungen sind ausgezogen, um ein Bezahlsystem zu schaffen, das den Menschen Selbstbestimmung und Anonymität ermöglicht.

Was hat es mit den neuen Währungen auf sich? Was muss man darüber wissen? Was sind die Chancen und Risiken der Kryptowährungen? Und lässt sich sagen, ob Kryptogeld für Investoren eher Kryptonit oder erfolgversprechend sind?

Bevor wir uns über diese wichtigen Fragen Gedanken machen, kannst du dir hier einen guten Überblick über dieses absolute Trend-Thema verschaffen.

Die Top 10 der virtuellen Währungen

Kryptowährungen sind virtuelle, digitale Währungen, die es in echt nicht gibt. Es ist also virtuelles Buchgeld. Die verschiedenen Währungen unterscheiden sich durch Eigenschaften und Projekte bzw. Technologien, die dahinterstehen. Spätestens seit diesem Jahr sind sie für die Finanzwelt mehr als nur eine Randnotiz.

Hohe Wachstumsraten und Renditechancen haben Investoren dazu gebracht in dem Bereich aktiv zu werden. Für private Investoren ist es manchmal etwas schwierig, sich einen guten Überblick zu schaffen. Dank einer Krypto-Evolution gibt es mittlerweile mehr als 8.400 Kryptowährungen (siehe etwa companisto.com). Darunter sind einige als hochspekulativ und schwankungsanfällig einzustufen.

Das sind die 10 Bekanntesten:
Bitcoin – gehört zu den ersten Kryptowährungen, gibt es seit 2008. Alle Zahlungen sind digital, verschlüsselt und finden ohne dazwischen geschalteten Vermittler statt. Transaktionen werden immer in der Blockchain festgehalten, was sie zurück verfolgbar macht.
Ethereum – Das ist eine Finanzierungsform für Start-ups, die Ihr Geschäftsmodell auf der Grundlage von Kryptowährungen oder Blockchain haben. Die verwendete Währung heißt Ether – und ist das Zahlungsmittel zur Verarbeitung von Transaktionen.
Bitcoin Cash – Eine Abspaltung von Bitcoin. Der Grund dafür war die Erhöhung der Blockgröße der Bitcoin-Blockchain von 1 MB auf 8 MB.
Ripple – Ein dezentrales Blockchain-Netzwerk für den globalen Zahlungsverkehr, eine öffentliche Datenbank mit einem Register von Kontoständen. Die interne Währung heißt Ripples.
Dash – eine Open-Source-Kryptowährung auf Peer-to-Peer-Basis, d.h. die Kunden können direkt oder über einen vermittelnden Server tätig werden. Was die Funktionalitäten betrifft ist Dash mit Bitcoin zu vergleichen. Was anders ist, die Transaktionen sind nicht öffentlich und in der Blockchain einsehbar.
Litecoin – Diese digitale Währung ist wie Bitcoin ein Peer-to-Peer-Netzwerk und ein Open-Source-Software-Projekt, gibt es schon seit 2011 und gehört damit schon zu den Urgesteinen.
Monero – Das ist eine aufstrebende Kryptowährung. Sie ist dezentral, anonym und im Gegensatz zu Bitcoin ist keine Nachverfolgung der Transaktionen möglich. Dies soll die Anonymität der Nutzer stärken.
NEO – Eine verteilte Datenstruktur auf Blockchain-Basis, die in gewisser Hinsicht Ethereum ähnlich ist. Auch hier können dezentrale Applikationen implementiert, ausgeführt und verwaltet werden.
NEM – Dieses Peer-to-Peer-Netzwerk auf Blockchain-Basis heißt New Economy Movement und gibt es seit 2015. Das erklärte Ziel der Kryptowährung ist es, eine nachhaltige Wirtschaftsordnung bereitzustellen.
IOTA – Dieses Modell ist anders und folgt den Prinzipien der anderen Kryptowährungen nicht. Die Grundlage ist keine klassische Blockchain. Ein Berliner Startup hat dafür eine neue Technologie namens Tangle dafür entwickelt. Sie soll bei den Internet-of-Things eingesetzt werden.

Wichtig:  Verschaffe dir als Investor ein klares Bild von den Technologien, die für dich interessant sind.
Schau was jeweils dahintersteht, entwickle ein Gefühl für das dazugehörige Risikoprofil und überlege, ob und warum eine Investition interessant sein könnte.

Markt & Trends

Was spricht für oder gegen ein Investment in Kryptowährungen?

Nimm dir Zeit und überlege gut, bevor du dich für etwas entscheidest. Wir haben hier eine kleine Liste für dich zusammengestellt.

Markt & Trends


Was spricht für oder gegen ein Investment in Kryptowährungen?

Nimm dir Zeit und überlege gut, bevor du dich für etwas entscheidest. Wir haben hier eine kleine Liste für dich zusammengestellt.

Positiv ist ...

  • wenn man an eine bestimmte Technologie, z.B. Blockchain, glaubt, kann man Coins auswählen, die den Fortschritt dieser Technologie unterstützen.

  • Die Transaktionen sind meistens schneller, passieren oft in Echtzeit und sie sind auch günstiger. Um damit zu bezahlen, ist keine Bank notwendig.

  • jeder, der einen Internetzugang hat, hat Zugang zu diesen Währungen und kann damit ein bisschen spekulieren.

  • diese Währungen sind unabhängig von Zentralbanken und Staaten.

  • die Geldschöpfung hat Grenzen. Kryptowährungen können nicht „gedruckt“ werden. Die Chancen auf Wertsteigerungen sind damit auch gegeben.

  • alle Vorgänge passieren anonym und finden nur zwischen den Beteiligten statt.

  • Währungen und auch die Inflation können damit abgesichert werden.

Negativ ist ...

  • es gibt keinen Schutz für Anleger. Kryptowährungen entziehen sich der Regulierung. Das Risiko des Handelns liegt nur auf Investorenseite.

  • diese Währungen haben keine offizielle Grundlage, die Akzeptanz hängt davon ab, wie bekannt die Währung ist. Kryptowährungen einzukaufen ist einfach, umtauschen schon komplizierter.

  • es sind nur elektronische Zahlungen möglich.

  • die Kursschwankungen, mitunter aus unerfindlichen Gründen, sind enorm. Die Chancen zu verlieren sind mindestens genauso hoch, wie die zu gewinnen. Investoren, Unternehmen oder Staaten, die daran Interesse haben, können die Kurse möglicherweise beeinflussen.

  • die fehlende Transparenz bzw. die Anonymität könnte ein Grund für kriminelle Aktionen sein. Durch Hackerangriffe haben Anleger in der Vergangenheit ihr gesamtes Kryptovermögen verloren. Und wenn der Zugang zum digitalen „Wallet“ einmal weg ist, ist auch der Inhalt der virtuellen Brieftasche verloren.

  • der Stromverbrauch und die notwendige Rechenkapazität sind ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Auch die Transaktionsgeschwindigkeit kann sehr unterschiedlich sein.

Markt & Trends

Achtung! Achtung! Aber worauf?

Die rein digitalen Zahlungssysteme für bargeldlose Transaktionen sind immer wieder Grund für Klagen. Deshalb ist eine erhöhte Vorsicht wichtig. So hört man von Werbeanrufen, die man gar nicht wollte und in Österreich auch nicht erlaubt sind. Ein anderes Mal liest man in den sozialen Medien von einem Interview, das Kryptowährungen lobt, das es aber so gar nicht gegeben hat. Nicht so seriöse Plattformen erkennt man auch oft an überzogenen Gewinnversprechen oder auch daran, dass es keine Ausstiegsmöglichkeiten gibt.

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat sich unlängst in einer Analyse kritisch mit Bitcoin und ähnlichen Krypto-Projekten auseinandergesetzt. Fazit: Sie sind höchst spekulativ, bergen hohe Risiken und eignen sich nicht als Währung. Es gebe geringe Transparenz, wenig Informationen und die Kurse unterliegen extremen Schwankungen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) spricht bei Bitcoin von einem reinen Spekulationsobjekt.

Markt & Trends

 

Achtung! Achtung! Aber worauf?

Die rein digitalen Zahlungssysteme für bargeldlose Transaktionen sind immer wieder Grund für Klagen. Deshalb ist eine erhöhte Vorsicht wichtig. So hört man von Werbeanrufen, die man gar nicht wollte und in Österreich auch nicht erlaubt sind. Ein anderes Mal liest man in den sozialen Medien von einem Interview, das Kryptowährungen lobt, das es aber so gar nicht gegeben hat. Nicht so seriöse Plattformen erkennt man auch oft an überzogenen Gewinnversprechen oder auch daran, dass es keine Ausstiegsmöglichkeiten gibt.

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat sich unlängst in einer Analyse kritisch mit Bitcoin und ähnlichen Krypto-Projekten auseinandergesetzt. Fazit: Sie sind höchst spekulativ, bergen hohe Risiken und eignen sich nicht als Währung. Es gebe geringe Transparenz, wenig Informationen und die Kurse unterliegen extremen Schwankungen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) spricht bei Bitcoin von einem reinen Spekulationsobjekt.

Falls du dich also für Kryptowährungen interessierst, hol dir jede Information, die dir helfen könnte.
Auch auf der Arbeiterkammerseite gibt es viele Informationen und Tipps dazu.

Zum Abschluss noch etwas über den richtigen Umgang.

Die Hausbank kann dir bei Kryptowährungen nicht behilflich sein. Wenn man sich für den Bereich interessiert, muss man sich auf einer Krypto-Handels-Plattform anmelden und registrieren. Anschließend kann man mit der Kryptowährung handeln oder bezahlen. Vorausgesetzt man hat eine Open-Source-Software installiert. Da gibt es z.B. Clients oder sogenannte „Wallets“. Es gibt auch eine Liste mit Geschäften und Unternehmen, die Kryptowährungen akzeptieren.

Telefon

Du erreichst uns Mo. bis Fr., 9 bis 17 Uhr unter 01 90202.

Formulare

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